„Humanity at its tipping point: Survival or Self-Destruction“
Das war das Motto der diesjährigen MUNelly-Konferenz Ende Februar (Model United Nations am Nelly-Sachs-Gymnasium in Neuss). 13 Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 10 und EF vom Görres haben dieses Mal wieder teilgenommen und die unterschiedlichsten Länder in den Ausschüssen WHO, ICAO und UN Women vertreten. Bei der zweitägigen Konferenz wurde komplett auf Englisch über internationale Drohnenregulation, Abtreibungsrechte oder auch den Zugang zur Behandlung für seltene Krankheiten in armen Ländern mit Teilnehmern von Gymnasien, internationalen Schulen und einer Partnerschule aus den Niederlanden debattiert und lobbyiert.
Zu den Highlights der Sitzungen gehören immer die Strafen, die man erhält, wenn man sich nicht ganz an die Regeln hält (dazu gehört auch, von sich in der ersten Person zu sprechen), wie zum Beispiel Karaoke, Just Dance oder auch eine gefühlvolle Darbietung einer von KI generierten Liebeserklärung zweier Delegierter. Außerdem besonders sind am Ende einer Konferenz die Superlative aus den Ausschüssen. So hat eine Delegierte von unserer Schule es geschafft, zur „most likely to end up in prison for her actions“ nominiert zu werden. Vermutlich hat sie das durch andere Aussagen neben „Es gibt eine Pyramide in der Gesellschaft, da sind Männer eben einfach besser als Frauen“ in ihrem Ausschuss, UN Women, geschafft (Herzlichen Glückwunsch, Delegierte von Afghanistan!).
Insgesamt lässt sich also sagen, dass unsere Zeit am Nelly-Sachs ziemlich interessant, lehrreich und natürlich auch unterhaltsam war. Man konnte sich intensiv mit aktuellen Themen aus verschiedenen Sichtweisen auseinandersetzen und mit anderen Gleichaltrigen darüber diskutieren.
Annabelle Rohm (EF)





