#freiheit

„Hey, Kinder, überlegt euch doch bitte mal bis zum nächsten Treffen, was Freiheit eigentlich bedeutet und schreibt eure Gedanken dazu auf“, forderte die Spielleiterin die 12-17jährigen Mitglieder der Theatergruppe auf – und schaute für eine ganze Weile in ziemlich ratlose Gesichter. 

Was genau ist das eigentlich? Freiheit? Was bedeutet es, frei zu sein? Ist es einfach nur ein Gefühl, tun zu können, was man will oder steckt mehr dahinter? Ist es das Gefühl, das wir haben, wenn wir keine Hausaufgaben aufhaben und den ganzen Tag machen können, was wir wollen? Nein, das klingt zu einfach, zu klein für ein so großes Wort, oder? Was bedeutet es, frei zu sein – oder, was könnte es bedeuten, nicht mehr frei zu sein?

Dies sind die Ausgangsfragen, mit denen wir uns auf der Bühne beschäftigen werden. Ausgehend von unseren Sorgen über die extremistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft, die dazu führen könnten, dass wir unsere als selbstverständlich erachteten Grundrechte und Privilegien verlieren.

Künstlerisch angeregt wurden wir von dem Theaterstück „Die Nashörner“ von Eugène Ionesco aus dem Jahr 1957. Unser Stück soll jedoch auf gar keinen Fall mit den Worten der letzten Figur des Originals enden, die sich nicht in ein Nashorn verwandelt hat: „Ich bin der letzte Mensch. Ich werde bleiben bis zum Ende. Ich kapituliere nicht.“ Auch wir werden nicht kapitulieren und diese Figur aufnehmen in unsere Gemeinschaft; sie nicht alleine lassen.

Von und mit: Luke Dopheide, Sara Ghafuri, Elisabeth Kutsch, Livia Spoo, Erik Meins, Ruby Hollstein, Carla Fusbahn, Frederika Müller, Fiona Zohm, Tina Li

Spielleitung: Sandra Hartung

Spieldauer: ca. 40 Minuten

Premiere am 03.04.25 um 19 Uhr im Goethe-GymnasiumDüsseldorf

(Karten unter maskerade@goethe-gymnasium.de)