Griechenland-Fahrt Juni 2026

Noch bevor die rosenfingrige Eos am Himmel erschien sammelten wir uns um 4.45 Uhr am Flughafen. In Athen angekommen bestaunten die Reisenden den herben Charme der athenischen Häuser, bevor wir unser Domizil in der Οδός Μενάνδρου bezogen. Die Dachterrasse im 9. Stock des Hostels bot einen schönen Vorgeschmack auf das, was uns erwarten sollte: Die Akropolis mit dem Parthenon-Tempel.

Den ersten Tag nutzten wir bei 32 Grad und wolkenlosem Himmel zur Erkundung des Viertels Psyrri mit seinen engen Gassen und einladenden Restaurants und Cafés. Wir starteten vom malerischen Monastiraki-Platz mit seiner Panagia Pantanassa-Kirche und der ehemaligen Tzistarakis-Moschee, vorbei an den Resten der Hadriansbibliothek und dem Turm der Winde, zu einer Umrundung der Akropolis durch das Altstadtviertel Plaka. Am Abend kehrte die ganze Gruppe gemeinsam in ein Restaurant mit Rembetiko-Live-Musik ein. Besonders angefixt und getrieben von der Frage, welche Säulenordnung sich uns darböte, bestaunten wir am nächsten Morgen – leider nicht ganz alleine – die beeindruckenden Bauten der Akropolis: die Propyläen, den Niketempel, den Parthenon und das Erechtheion mit anschließendem Besuch des neuen Akropolis-Museums. Von dem Hügel des Parthenon aus hatte man bereits einen phantastischen Ausblick über Athen und unser Ziel für den nächsten Tag erhalten: die Insel Ägina. Vom Hafen von Piräus aus ging dann mit der Fähre hinüber zur Heimat von Peleus und Telamon, den Vätern von Achilles und Aias. Per Bus ging es durch Pistazien-Plantagen hinauf zum gut erhaltenen Tempel der Göttin Aphaia, von wo aus man über den Saronischen Golf hinüber nach Athen schauen konnte. Um eine kurze Zeit durchzuschnaufen, nutzte man die Gelegenheit, um am Strand von Ägina ein wenig Mittelmeerkontakt aufzunehmen.

Zum Endspurt am Freitag stand das Nationalmuseum mit der Totenmaske des Agamemnon und vielen weiteren bekannten antiken Fundstücken an.  Vorbei an schwarz- und rotfigurigen Vasen aller Art traf man auf Kouroi, Pfeilspitzen von den Thermopylen und vieles mehr. Last but auf jeden Fall not least stand noch der Besuch der Agora mit dem Tempel des Hephaistos, dem sogenannten Theseion an, das uns freundlicherweise von einer einheimischen Breitrandschildkröte präsentiert wurde. Schlussendlich gab es noch Gruppenphotos mit Sokrates am Platze (als Statue neben einem gewissen Konfuzius), um dann in der Stoa des Attalos ein wenig zu lustwandeln und den Schatten zu genießen. Während des Aufenthalts hatten die SchülerInnen trotz des ambitionierten Programms genügend Freiraum, um die Stadt auch auf eigene Faust zu erkunden. Müde, aber beseelt verließen wir samstags bei 30 Grad und Sonne Athen, um in Düsseldorf bei bewölkten16 Grad zu landen… Ich bin mir aber sicher, dass die Sonne im Herzen der Reisenden noch ein wenig nachwirken wird. Γεια σας!