Griechenland 2023!

Lange Zeit hielten wir das Versprechen von der Fahrt nach Griechenland für einen Mythos, der älter ist als die Sprache selbst. Doch aus diesem Mythos wurde im Mai 2023 tatsächlich Realität! Nach den letzten Klausuren stiegen wir voller Vorfreude ins Flugzeug ein: Die Truppe bestand aus Frau Schreiber, Herr Hamm, den Griechischschüler:innen der EF und Q1 sowie dem Nachzügler Herr Laurs. Nach anstrengenden Sprints und Bahnfahrten kamen wir endlich an unserem Hotel an, dass sich in einem der eher belebteren Teile Athens befand. Trotz der späten Stunde genossen wir zwischen griechischer Musik und um die Tische streifende Katzen unser erstes Tsatsiki (von vielen…).

Am nächsten Morgen ging es um 10 los zur Hauptattraktion Athens: der Akropolis! Nach einem kräftezehrenden Aufstieg in der prallen Mittagssonne wurden wir auf dem Akropolishügel nicht nur mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, sondern durften auch den Parthenon und den Nike- Tempel bewundern. Besonders begeistert haben wir gelauscht, als uns die drei verschiedenen Säulentypen erläutert wurden. Kannst du dorische, ionische und korinthische Säulen unterscheiden? Nach einer wohlverdienten Mittagspause (man munkelt, dass es einige zu Macdonalds verschlug ?!) und etwas Freizeit ging es im Akropolis Museum weiter mit dem Kulturprogramm. Später ließen wir den Tag stimmungsvoll auf dem Aereopag ausklingen – mit der beleuchteten Akropolis hinter uns, dem Sonnenuntergang vor uns und vielen Mücken sowie tiefgründigen Gesprächen um uns herum. Außerdem munkelt man, dass der Aereopag duch einen elektrischen Rasierer zum Friseursalon umfunktioniert wurde…

Gut erholt genossen wir am zweiten Tag die sonnige aber dennoch windige Schiffahrt nach Aegina. Dort erwarteten uns unzählige Pistazien, der Aphaia-Tempel und leckeres Gyros-Pita. Nach einem anstrengenden Spaziergang verbrachten wir den Abend bei philosophischen Diskussionen in einer Taverne direkt am türkisen Meer. Mit neuer Energie, die wir durch ein Nickerchen auf der Fähre tankten, ging es für uns dann auf die Dachterasse des Hostels. Dort verbrachten wir viele lustige Stunden bei Gesellschaftsspielen und kulturellem Austausch mit anderen Hotelgästen aus aller Welt – natürlich mit Blick auf die Akropolis.

Topfit machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zum Hephaistos-Tempel, dann folgten die Gora, auf der einst schon Sokrates umherwandelte, und das Olympia-Stadion, in dem sich auch einige von uns im Sprint gemessen haben. Nach selbständiger Erkundung Athens trafen wir uns abends am Syntagma-Platz. Von dort ging es steil bergauf auf den Lykabettus – belohnt wurde der Aufstieg mit einem wundervollen Ausblick über Athen (bis zum Meer!) im Sonnenuntergang.

Am letzten Tag erwartete uns mit dem Nationalmuseum eine weiteres kulturelles Highlight. Anschließend gab es noch etwas Freizeit, in der wir uns mit Postkarten und anderen Souvenirs eindeckten. Fürs Abendessen trafen wir uns fein herausgeputzt in unserer Stammtaverne und genossen ein letztes gemeinsames Essen mit griechischem Salat und Wein, Souvlaki und natürlich Tsatsiki. Zurück im Hostel wurde auf der Dachterasse ein letztes Gruppenfoto geschossen, während wir den letzten gemeinsamen Abend in vollen Zügen ausnutzen.

Am Abreisetag ging es für uns etwas übermüdet und in gedrückter Abschiedsstimmung zum Flughafen. Gut gelandet empfingen uns schließlich unsere Eltern am Flughafen Düsseldorf. Was uns und bleibt ist die Erinnerung an eine unvergessliche Fahrt und wir bedanken uns bei allen Personen, die diese ermöglicht und so besonders gemacht haben!