Besuch im k20 zur Ausstellung ‚Hilma af Klint und Wassily Kandinsky. Träume von der Zukunft“.

Gestern, am 23. April, besuchten die Schüler der Klasse 10c zusammen mit Frau Della Ventura das K20 in Düsseldorf, um die Ausstellung ‚Hilma af Klint und Wassily Kandinsky. Träume von der Zukunft‘ und einen Teil der permanenten Sammlung der Kunstsammlung NRW sehen zu können.

Dem Besuch ging eine theoretische und praktische Vorbereitung im Unterricht voraus, bei der die Schüler an der Entwicklung eines Ausstellungsführers und dessen Themen beteiligt waren.

Bei ihrer Ankunft im K20 hatte die Klasse 10c die Gelegenheit, Herrn Zeiden, einen wissenschaftlichen Volontär der Kuratorischen Abteilung des K20, zu treffen. Er erklärte, was es bedeutet, eine Ausstellung zu kuratieren, welche Rolle ein Museum spielt und wie es organisiert ist.

Nach dem Treffen mit Herrn Zeiden besichtigten wir die Ausstellung mit aktiver Teilnahme: jedes Team stellte einen Bereich der Ausstellung vor und/ oder kommentierte die ausgestellten Kunstwerke. Gemeinsam haben wir über den Vergleich zwischen diesen beiden großen Künstlern der Abstraktion gesprochen und darüber, wie sie an ähnliche Themen herangegangen sind, obwohl sie sich nicht kannten. Vor allem waren wir überrascht, dass die Werke von Hilma af Klint als Künstlerin im Gegensatz zu Kandinsky erst in den 1980er Jahren entdeckt wurden. Bis dahin waren ihre Werke seit ihrem Tod 1944 auf einem Dachboden in einer Kiste verschlossen geblieben.

In der letzten halben Stunde, bevor wir zur Schule zurückkehrten, besuchten wir die amerikanische Malerei aus den 1950er und 1960er Jahren, die Teil der permanenten Sammlung ist. Hier hatten wir die Gelegenheit, uns die Werke von Jackson Pollock, Helen Frankenthaler und Franz Kline anzusehen, Vertreter der Action Painting-Malerei, die wir im Unterricht mit Frau Della Ventura besprochen hatten. Wir sahen uns die Technik des Dripping an, mit der wir in unseren vorherigen Kunststunden experimentiert hatten.